In Zeitarbeit Berufserfahrungen sammeln
Das Manko vieler Berufsbewerber in Deutschland ist, dass sie nur wenige Berufserfahrungen aufweisen können. Zum einen mag dies daran liegen, dass Unternehmen ihre Auszubildenden häufig nicht mehr übernehmen und es nun einmal eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, bis man als Berufseinsteiger einen Job findet, auch gibt es etliche Frauen, die ihre Berufskarriere bereits nach der Ausbildung mit der Elternzeit beenden und daher nur schwerlich nach erfolgter Elternzeit einen Wiedereinstieg in den Job finden. Ist der Kinderwunsch direkt nach der Ausbildung in Erfüllung gegangen (oder vielleicht schon zum Ende der Ausbildung), wird der Ausbilder sicherlich keinen festen Arbeitsvertrag mit der jungen Frau abgeschlossen haben, so dass die Jobsuche von Grund auf erfolgen muss – und dies ohne jegliche Berufserfahrungen (Berufsausbildungen zählen nicht als Berufserfahrung). Statt zu verzagen, sollte man lieber auf Jobangebote von Personaldienstleister reagieren, denn gerade weil man hier nicht in einem festen Unternehmen angestellt ist, sondern von Unternehmen zu Unternehmen pendelt, kann man eine ausführliche und abwechslungsreiche Berufserfahrung sammeln. Zum einen bezahlt eine Personalvermittlung nach Tarif entsprechend der gegebenen Qualifikationen etc. und zum anderen kann man über eine Personaldienstleistung auch eine Festanstellung an Land ziehen, denn schließlich können die „Gastunternehmen“ einen Mitarbeiter auch über die Zeitarbeit abwerben. Hierzu muss der oder die Arbeitnehmer(in) einfach nur die gesetzliche Kündigungsfrist einhalten und schon kann ein „Gastunternehmen“ diese(n) Arbeitnehmer(in) fest einstellen. Zeitarbeit zeichnet sich also in zwei Bereichen positiv aus: zum einen sammelt man Berufserfahrungen, die man während der Arbeitslosigkeit zu Hause nicht erlangen kann, zum anderen kann man hier ein Sprungbrett in eine Festanstellung nutzen.